Holzschutz
Damit Holz als natürlicher und ansehnlicher Baustoff erhalten bleibt, muss Holz geschützt werden
Fast überall wird Holz vielfältig und dekorativ eingesetzt. Für den Holzschutz ist die DIN 68800 maßgeben. Dort werden die vorbeugenden baulichen Maßnahmen zum Schutz vor Pilzen und Insekten geregelt. Damit Gartenzäune, Pergolen oder Fassaden auch lange schön bleiben, kann jedoch eine Behandlung mit Holzschutzmitteln erforderlich werden. Vor allem bei Witterungseinfluss oder im direkten Erdkontakt mit andauernder Feuchteeinwirkung unterliegen Hölzer der Zerstörungsgefahr durch Pilze und gegebenenfalls auch Holzinsekten. Zur langfristigen Erhaltung der Gebrauchstauglichkeit von Holz im Außenbereich sind daher von Fall zu Fall Schutzmaßnahmen erforderlich.
Ein Farb-/Lasuranstrich mindert die physikalischen Einflüsse durch
Wetterbeinträchtigungen wie Sonne, Wind, Regen etc.
Nach einer Behandlung hat das Kernholz verschiedener Hölzer eine unterschiedliche Dauerhaftigkeit. Da es dabei auch um die Widerstandsfähigkeit des ungeschützten Holzes gegenüber Schädlingsbefall dreht, spricht man in diesem Zusammenhang auch von Resistenzklassen. Die mittlere Standdauer gibt an, nach wie viel Jahren das Holz ohne Imprägnierung der Fäulnis unterliegt.
Natürliche Dauerhaftigkeit nach DIN EN 350-2
Resistenzklasse | Mittlere Standdauer Holzarten |
1 sehr dauerhaft | 13 Jahre Standdauer, nur überseeische Holzarten |
1-2 dauerhaft - | 11 - 13 Jahre Standdauer |
2 dauerhaft | 8-13 Jahre Standdauer |
3 mäßig dauerhaft | 5-8 Jahre Standdauer |
3-4 wenig bis mäßig dauerhaft | 4 -6 Jahre Standdauer |
4 wenig dauerhaft | 3-5 Jahre Standdauer |
5 nicht dauerhaft | Weniger als 3 Jahre Standdauer |




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